Gesund Abnehmen
mit Personal Trainer Karl-Heinz Schäfer
 

News: Wer sich bewegt, ist besser drauf...



Plymouth (pte/30.01.2012/10:30) Das Messen des Blutdruckes an beiden Armen sollte routinemäßig durchgeführt werden, da ein Unterschied des Blutdrucks zwischen dem linken und rechten Arm auf Gesundheitsprobleme hinweisen kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Peninsula College of Medicine and Dentistry http://pcmd.ac.uk . Sehr unterschiedliche Werte können auf ein erhöhtes Risiko bei vaskulären Erkrankungen und des Sterberisikos hinweisen. Es kann laut der in The Lancet http://thelancet.com veröffentlichten Studie ganz unterschiedlich sein, welcher Arm den höheren Wert aufweist. Entscheidend ist jedoch laut dem Team um Christopher Clark der Unterschied zwischen den Armen, berichtet die BBC. Die Wissenschaftler analysierten 28 bereits bestehende Studien zu diesem Thema. Die meisten Teilnehmer verfügten über ein erhöhtes Blutdruckrisiko. Rund ein Drittel hatte einen normalen Blutdruck. Die aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass ein Unterschied von zehn mmHg zwischen den Armen Patienten identifizieren kann, deren Risiko einer peripheren vaskulären Erkrankung hoch ist. Ein Unterschied von 15 mmHg weist auf ein erhöhtes Risiko einer zerebrovaskulären Erkankung und damit auf ein 70 Prozent erhöhtes Risiko einer kardiovaskulären Mortalität sowie ein um 60 Prozent erhöhtes allgemeines Sterberisiko hin. Bei peripheren vaskulären Erkrankungen kommt es zu einer Verengung und Verhärtung der Arterien, die Beine und Füße mit Blut versorgen. Häufig gibt es keine Symptome. In Großbritannien sollte bei Routineuntersuchungen im vaskulären Bereich, die auch einen Test auf Bluthochdruck beinhalten, der Blutdruck in beiden Armen gemessen werden. Umfragen haben laut Clark jedoch ergeben, dass Hausärzte häufig darauf verzichten. Eine frühe Diagnose dieser Erkrankungen ist wichtig, damit die Patienten aufhören zu rauchen, ihren Blutdruck senken oder mit Statinen behandelt werden können. Richard J. McManus von der University of Oxford http://ox.ac.uk und Jonathan Mant von der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk schreiben in einem begleitenden Artikel, dass diese Studie bestehende Richtlinien unterstützt. Weitere Studien müssten klarstellen, ob substanzielle Unterschiede zwischen den Armen sofort zu Maßnahmen zur Behandlung kardiovaskulärer Risikofaktoren führen müssten. "Die Ermittlung von Unterschieden sollte jedoch ein Teil der ärztlichen Routine werden", so die abschließende Forderung der Experten.



Amsterdam (pte/03.01.2012/11:00)Sportliche Kinder sind besser in der Schule...das Gehirn wird besser mit Blut und Sauerstoff versorgt. Wie gut Kinder in der Schule abscheiden, könnte damit in Zusammenhang stehen, wie sportlich sie sind. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des VU University Medical Center http://www.vumc.com gekommen. Das Team um Amika Singh fand bei der Analyse früherer Forschungsergebnisse einen direkten Zusammenhang zwischen Sport und schulischer Leistung. Insgesamt wurden die Daten von 14 Studien mit teilweise mehr als 12.000 Teilnehmern ausgewertet. Details der aktuellen Studie wurden in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine http://archpedi.ama-assn.org veröffentlicht. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Sport helfen kann, den Blutfluss zum Gehirn und die Versorgung mit Sauerstoff zu verbessern.



International Journal of Epidemiology, Dec 2011: Regelmäßiger Sport senkt das Sterberisiko um bis zu 40 Prozent, doch auch die moderate Bewegung im Alltag hat eine deutlich positive Wirkung auf die Gesundheit. Das berichten Forscher der Universitäten Wien, Bern und Bristol in der Fachzeitschrift "International Journal of Epidemiology". "Jeder Schritt trägt zur Energieverbrennung bei und steigert damit die Gesundheit. Frauen und Senioren profitieren von mäßiger Körperaktivität am meisten", berichtet Studienleiter Günther Samnitz.



(aid- PresseInfo 42/11 vom 19.10.2011) - Laktoseintoleranz, Milchprodukte nicht einfach weglassen. Milchkaffee, Schokoeis oder Pudding - nein danke? Aus Angst vor unliebsamen Nebenwirkungen schränken Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit ihren Konsum an Milch, Milchprodukten und daraus zubereiteten Gerichten oftmals drastisch ein. Doch der generelle Verzicht schmälert die Lebensqualität meist unnötig. Eine vollkommen milchzuckerfreie Ernährung ist nur in sehr seltenen Fällen dauerhaft geboten. Oft reicht es, eine mäßig laktosearme Ernährung mit 8 bis 10 Gramm Milchzucker pro Tag anzusteuern. Selbst an laktosereduzierte Milchprodukte trauen sich manche Betroffene nicht so recht heran. Dabei enthalten diese laut Packungsaufdruck höchstens 0,1 Gramm Laktose pro 100 Gramm. Diese Mengen sind so verschwindend gering, dass sie oft auch bei Patienten mit ausgeprägter Milchzuckerunverträglichkeit keine Beschwerden auslösen. Eine kleine Kostprobe hilft dabei, die Verträglichkeit bei sich selbst zu testen. Auch ist es meistens nicht erforderlich, auf herkömmlichen Käse komplett zu verzichten. Denn normale Hart- und Schnittkäse wie Allgäuer Emmentaler, Bergkäse, Butterkäse, Tilsiter, Edamer, Gouda oder Parmesan sind von Haus aus praktisch laktosefrei. Faustregel: Ob von Kuh, Schaf oder Ziege, je älter der Käse, desto weniger Milchzucker steckt darin. Grünes Licht gibt es auch für die Käsesorten Havarti, Esrom, Limburger, Romadur oder Weinkäse. Ihr Laktosegehalt ist ebenfalls niedrig und kommt auf unter 0,1 Gramm pro 100 Gramm. Bei Beschwerden und Unsicherheit über die Verträglichkeit von Milchprodukten empfiehlt sich stets eine fachkundige Beratung bei einem Ernährungsmediziner oder einer qualifizierten Ernährungsfachkraft. Denn Milchprodukte stellen in unseren Breitengraden die herausragende Kalziumquelle dar. Darüber hinaus liefern sie Vitamin D, B-Vitamine, Jod, Fluor und biologisch hochwertiges Eiweiß.

Milchzucker steckt nicht nur in Milchprodukten, sondern auch in vermeintlich unverdächtigen Lebensmitteln wie beispielsweise in Fruchtsaftgetränken, Pralinen, Semmelknödeln oder Leberwurst. Welche Produkte Milchzucker enthalten und welche frei davon sind, darüber informiert das Internetportal "der Laktonaut" (www.laktonaut.de). Über 8.000 Produkte enthält die Lebensmitteldatenbank und ständig werden es mehr. Darüber hinaus finden Interessierte auf dem Portal Angaben über Lebensmittelhändler die beispielsweise gut verträglichen Mozzarella im Sortiment führen, so dass sich der Einkauf bequem im Vorfeld planen lässt. Irmingard Dexheimer, www.aid.de



Adelaide/Basel (pte/04.10.2011): Frühes Zubettgehen hält schlank. Mehr sitzende Tätigkeiten durch spätes Zubettgehen. Für das Körpergewicht zählt der Zeitpunkt des Zubettgehens und Aufstehens weit mehr als die Schlafensdauer. Das haben australische Forscher um Carol Maher bei 2.200 Kindern und Jugendlichen zwischen neun und 16 Jahren ermittelt. Wer spät ins Bett geht und auch spät aufsteht, ersetzt im Vergleich mit Frühaufstehern eine halbe Stunde Bewegung durch Sitzen - etwa vor dem Bildschirm. In Folge bleibt er seltener schlank, so die Forscher in der Zeitschrift "Sleep". Morgen-Joggen oder Abend-TV? Den Zusammenhang erklären die Forscher der Universität South Australia in Adelaide http://www.unisa.edu.au dadurch, dass die "Nachteulen" ihre zusätzliche Abendeinheit weniger aktiv verbringen als die "Frühaufsteher" ihre Morgenstunden. Tatsächlich dauert bei den Nachteulen die tägliche Bildschirmzeit - darunter fallen Fernsehen, Videospiele und Internet - 48 Minuten länger als bei der Vergleichsgruppe. Zudem sind sie zweimal häufiger körperlich inaktiv, ihr Body-Mass-Index und auch das Übergewichts-Risiko fällt höher aus. Bisher sind ähnlich ungünstige Gesundheitsfolgen erst von der Schlafdauer bekannt. "Die Glukosetoleranz fällt ab, wenn Normalschläfer eine Woche lang nur vier oder sechs Stunden schlafen. Zudem steigen Appetit und Hunger an", erklärt der Chrobiologe Christian Cajochen von den Psychiatrischen Uniklinik Basel http://www.chronobiology.ch gegenüber pressetext. Für die Schlafdauer spielt die Bettgehzeit laut der aktuellen Studie hingegen keine Rolle: Kinder, die früher ins Bett gehen als andere, stehen meist um dieselbe Zeitdifferenz eher auf.

Spätes Bettgehen in Pubertät normal. Die Ergebnisse weisen auch auf andere Probleme. So werden etwa Jugendliche im Lauf der Pubertät automatisch zu Nachteulen - laut Cajochen mit einer jährlichen Phasenverschiebung von 20 Minuten ab dem zwölften Lebensjahr (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20090422016 ). Gut möglich, so die australischen Forscher, dass sie gleichzeitig auch aus diesem Grund an Körperbewegung einbüßen.



(aid- PresseInfo 35/11 vom 31.08.2011) - Übergewicht: Ein kalorienarmes Frühstück kann beim Abnehmen helfen.

Wer seine tägliche Energieaufnahme reduzieren möchte, kann das über eine Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten beim Frühstück erreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität München. Veränderungen sind bereits über wenige Lebensmittelgruppen möglich. Für die Untersuchung wurden Ernährungsprotokolle von 380 Fettleibigen (Adipösen) und 100 Normalgewichtigen mittleren Alters ausgewertet. Die Probanden machten Angaben zu allen Lebensmitteln und Getränken, die sie innerhalb von zehn Tagen verzehrt hatten. Wie viele Kalorien beim Frühstück aufgenommen werden, hängt in erster Linie von Nahrungsmitteln mit mittlerer (1,51-2,49 kcal/g) und hoher (mehr als 2,5 kcal/g) Energiedichte ab. Nur zehn von 32 ausgewerteten Lebensmittelgruppen hatten einen nachweislichen Einfluss auf eine erhöhte Kalorienaufnahme beim Frühstück. Dazu gehörten Brot und Streichfette, aber auch süße Aufstriche wie Marmelade oder Honig und herzhafte Beläge wie Aufschnitt oder Käse. Zudem stand der Verzehr von Eiern, Kuchen, Müsli, Wurstwaren und Joghurt mit den Frühstückskalorien in Zusammenhang. Den Ergebnissen der Studie zufolge hat die morgendliche Mahlzeit einen großen Einfluss auf die insgesamt während des Tages aufgenommene Kalorienmenge. Menschen, die an Körpergewicht verlieren möchten, sollten sich daher bereits beim Frühstück kalorienarm ernähren. Essen Sie weniger energiereiche Produkte wie Aufschnitt, Käse, Marmelade und Streichfett. Stattdessen können mehr energieärmere Lebensmittel wie Schinken, Quark, Frischkäse, Obst, Gemüse, Joghurt und Eier auf dem Frühstückstisch stehen. Zudem haben Übergewichtige, die bereits bei der ersten Mahlzeit des Tages Kalorien einsparen, etwas mehr Spielraum beim Mittag- und Abendessen. Allgemeinen Ernährungsempfehlungen zufolge ist es jedoch nicht sinnvoll, ganz auf das Frühstück zu verzichten. Wer frühstückt, ist leistungsfähiger und neigt im Tagesverlauf weniger dazu, zwischendurch zu viel zu essen. Heike Kreutz, www.aid.de



(aid- PresseInfo 28/11 vom 13.07.2011) - EHEC auf Bockshornkleesamen; BfR rät zur Vorsicht

Verbraucher sollten Bockshornkleesamen vor der Weiterverarbeitung zum Beispiel durch Rösten in der Pfanne kräftig erhitzen. Noch vorhandenes Samenmehl und daraus selbst hergestellte Gewürzmischungen aus unbehandelten Bockshornkleesamen sollten vorsichtshalber im Restmüll entsorgt werden. Kräutertees mit Bockshornkleesamen sind wie alle Kräutertees mit kochendem Wasser aufzugießen und müssen mindestens fünf Minuten lang ziehen. So lauten einige Empfehlungen, die das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am 11. Juli veröffentlicht hat. Zusätzlich zur bestehenden Risikoabschätzung von Sprossen aus Bockshornkleesamen hat das BfR nun Herstellungsverfahren und Lebensmittel bewertet, die diese Samen enthalten. Dazu zählen Käse, Kräutertees, Senf, Currygewürze und Nahrungsergänzungsmittel. Ägyptische Bockshornkleesamen wurden am 5. Juli als wahrscheinliche Ursache der EHEC-Ausbrüche in Deutschland und Frankreich im Mai und Juni 2011 identifiziert. Daher gilt seit 6. Juli bis 31.Oktober 2011 ein EU-weites Importverbot für bestimmte Samen und Bohnen aus Ägypten. Durch beispielsweise ausreichendes Erhitzen auf 72 °C für zwei Minuten im Kern lässt sich der EHEC-Erreger O104:H4 sicher abtöten. Das Reifen, Salzen, Trocknen und Säuern von Lebensmitteln überlebt der Keim dagegen. Üblicherweise werden Bockshornkleesamen bei der Lebensmittelherstellung vor der Zugabe zu Lebensmitteln erhitzt. Laut BfR-Einschätzung geht von belasteten Bockshornkleesamen, die ausreichend behandelt wurden, keine Gefahr für die menschliche Gesundheit aus. Ute Gomm, Dr. Claudia Müller, www.aid.de



Bikinifigur mit Wohlfühlfaktor. Bewegung und Ernährung formen einen attraktiven Körper!

Gersthofen (pts/03.05.2011/09:20) - Rund eine halbe Million Treffer findet die Internet-Suchmaschine Google allein beim Stichwort "Bikinifigur" - ein klarer Sieg des Wunschgedankens über die Realität. Denn "metabolisches Syndrom" kommt gerade mal auf ungefähr 70.000 Suchergebnisse. Und das, obwohl es deutlich mehr Frauen gibt, die von diesem ungesunden Wohlstandsphänomen betroffen sind, als solche mit flachem Bauch, schlanken Hüften, straffen Oberschenkeln und einem wohlgeformten Po. Riskante Polster: Dennoch müssen Frauen nicht ihr Leben lang dem vermeintlichen 90-60-90-Ideal nacheifern und dabei einem Schlankheitswahn verfallen, der mit gesunder Lebensweise nichts zu tun hat. Die ungeliebten Pölsterchen sollten aber trotzdem als Risikofaktor für diverse Erkrankungen ernst genommen werden. Der medizinische Fachausdruck metabolisches Syndrom umfasst dabei neben dem Übergewicht auch die typischen Begleit- beziehungsweise Folgeerkrankungen wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck. Sie verringern deutlich die Lebenserwartung und können schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach sich ziehen. Es klingt verlockend, wenn auf der Verpackung eines Lebensmittels mit der Information "enthält nur 0,1 Prozent Fett" geworben wird. Doch wer meint, durch nahezu fettfreie Ernährung automatisch das Körpergewicht reduzieren zu können, irrt. Ganz so einfach funktioniert der Stoffwechsel des menschlichen Organismus nicht: So wird zum Beispiel ein Überschuss an Kohlenhydraten ebenfalls in Fett umgewandelt. Das einfachste Rezept zum Abnehmen besteht daher in einer ausgewogenen Kost mit verringerter Kalorienzufuhr - egal, welchen Nährstoffen die Energie entstammt.



New Orleans/Wien (pte/04.04.2011/13:55) - Wer regelmäßig fastet, schützt sich dadurch vor Diabetes und Herzerkrankungen. Das berichten Forscher des Intermountain Medical Center auf der Jahrestagung des American College of Cardiology http://www.cardiosource.org . Fasten verbessert mehrere Risikofaktoren für das Herz wie etwa Triglyceride, Gewicht oder Blutzucker, bestätigen die Forscher. Schon 2007 konnten die Wissenschaftler zeigen, dass regelmäßiges Fasten das Risiko für die koronare Herzkrankheit als auch für Diabetes senkt. Jetzt wurden die Ergebnisse durch die Untersuchung biologischer Körpermechanismen verfeinert und ergänzt. Dazu beobachteten die Mediziner 200 Patienten, die während 24 Stunden nur Wasser zu sich nahmen. Die deutlichste Veränderung war der Anstieg von Cholesterin im Blut - und zwar sowohl in dessen schädlichen LDL-Variante, bei ein Anstieg von 14 Prozent verzeichnet wurde, als auch in der "guten" HDL-Version mit sechs Prozent Anstieg. "Fasten erzeugt Hunger und Stress. Der Körper setzt in Folge mehr Cholesterin frei und erlaubt diesem, Fett statt Zucker als Energiequelle zu beziehen. Das senkt die Zahl der Fettzellen im Körper, wodurch der betroffene Mensch besser vor Insulinresistenz und Diabetes geschützt ist", erklärt Studienleiter Benjamin D. Horne. Auch das Wachstumshormon Somatropin stieg bei fastenden Frauen um das 13-Fache, bei Männern sogar um das 20-Fache an. "Zu klären gilt es nun noch, wie Fasten das Risiko senkt oder ob es einfach auf einen gesunden Lebensstil deutet", so der Forscher. Wer fasten will, sollte seine Ausgangssituation erwägen und die für ihn geeignetste Art des Fastens suchen, betont Kurt Widhalm, Präsident des österreichischen akademischen Instituts für Ernährungmedizin. http://www.oeaie.org , im pressetext-Interview. "Die Palette reicht von der Einschränkung der Nahrungsaufnahme unter dem Energiebedarf bis zum völligen Verzicht auf feste Nahrung. Zudem kann das, was für Gesunde problemlos ist, bei Patienten mit Herzinsuffizienz, Fettstoffwechsel-Störung oder Diabetes sogar negative Auswirkungen haben, weshalb hier ärztliche Führung ratsam ist", so der Experte. Speziell für Übergewichtige wird die Nulldiät, die in früheren Jahrzehnten viele Anhänger fand, aus wissenschaftlicher Sicht nicht mehr empfohlen. "Der Abbau des körpereigenen Eiweißes, der dabei geschieht, kann sich auch ungünstig auswirken. Besser ist es deshalb, den Verlust während der Fastenperiode durch Nahrungsergänzungsmittel oder Formula-Elemente teilweise zu kompensieren, was auch für essenziellen Nährstoffe, Spurenelemente oder Vitamine gilt." Nicht Körpersubstanz, sondern Fett solle dabei abgebaut werden. Auch die Psyche fastet. Angesichts des Überhand nehmenden Übergewichts in der Gesellschaft empfiehlt Widhalm jedoch, speziell in der Fastenzeit den Ernährungsstil zu überdenken. "Sinnvoll ist Fasten nicht nur aus somatischer Sicht, sondern es hat auch eine starke psychische Komponente. Es erlaubt, sich mit dem eigenen Körper auseinander zu setzen, und regt an zum Nachdenken."



Couch Potatoes riskieren ein schwaches Herz, TV und PC steigern Infarktgefahr!

Füße hoch: Zu viel Sitzen bremst das Herz. London (pte/12.01.2011/06:10) - Viel Zeit vor dem Fernseher oder dem Computer zu verbringen, schwächt das Herz. Insbesondere Couch Potatoes laufen Gefahr, ihr Leben durch zu intensiven TV- und PC-Konsum zu verkürzen. Zwar ist das Spielen von Computergames oder Fernsehen selbst nicht unbedingt ungesund, wird Emmanuel Stamatakis, Epidemiologe am University College London, vom Health Magazine zitiert. Dennoch steigt das Risiko einer Herzattacke bei einer täglichen Nutzung von vier Stunden gegenüber einer Bildschirm-Zeit von unter zwei Stunden um mehr als das Doppelte. Selbst Sport kann diesen Unterschied nicht mehr ausgleichen.

Ursache: Sitzen: Die Vorteile für die Gesundheit aus sportlicher Aktivität heben all die mit dem TV-Gerät oder dem PC verbrachte Zeit nicht mehr auf, wenngleich die Ursache für vergleichsweise größere Herzprobleme der Erkenntnis nach

in einem Bewegungsmangel liegt. Personal-Trainer-Laufexperte So ist der Grund für das höhere Risiko von Herzanfällen wohl jene "Aktivität", die Couch Potatoes vor dem Bildschirm in der Regel ausüben: Sitzen. Warum Sitzen derart schädlich ist, ist zwar nicht gänzlich geklärt. Langes Sitzen verlangsamt jedoch offenbar die Wirkung eines Enzyms(Lipoproteinlipase), das Blutfettwerte wie Cholesterin oder Triglycerid abbaut. Ihr Niveau steigt, sobald die Enzym-Aktivität nachlässt. Zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung sind damit zwei verschiedene Dinge. Um die Gesundheit zu fördern, sei demnach einerseits mehr körperliche Aktivität, andererseits aber auch schlicht weniger Sitzen zu empfehlen. Details der Studie werden im Journal of the American College of Cardiology veröffentlicht.

Ernährung: Jene Studienteilnehmer, die in ihrer Freizeit mehr als vier Stunden vor Bildschirmen verbrachten, hatten ein 2,3-fach höheres Risiko von Herz-und Gefäßproblemen als Personen, die weniger als zwei Stunden täglich mit Fernseher und Computer verbrachten. Der unbestätigten Theorie zufolge kann sich langes Sitzen auch im beruflichen Alltag - etwa im Büro oder im Auto - negativ auswirken. Allerdings trägt in diesem Fall eine ungesündere Ernährung in Form von Snacks oder Junk Food in der Regel weniger zu dem Problem bei als bei Couch Potatoes.



An apple a day...Können Apfelpolyphenole das Darmkrebsrisiko senken? (aid, im Juli 2010) - Der Volksmund hält Äpfel schon lange für besonders gesund und hat damit offensichtlich recht: "Der regelmäßige Konsum von Äpfeln oder Apfelsaft könnte zu einem reduzierten Darmkrebsrisiko führen", sagte Dr. Clarissa Gerhäuser vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Mitte Juni in Kiel. Viel versprechende Inhaltsstoffe sind die in Äpfeln reichlich enthaltenen Polyphenole. Zu dieser großen Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe gehören beispielsweise Flavonoide, Catechine und Hydroxyzimtsäuren, aber auch die noch kaum untersuchte Substanzklasse der Procyanidine. Bislang wurden im Apfelsaft über 30 verschiedene Polyphenole isoliert und getestet. Fast alle Verbindungen zeigten in vitro gute antioxidative, aber auch andere Schutzeffekte. Im Tiermodell bewiesen sie Krebs vorbeugendes Potenzial: Naturtrüber Apfelsaft wie auch Apfelsaftextrakt bewirkten bei Mäusen mit einer genetischen Veranlagung zur Bildung von Adenomen im Dünndarm einen Rückgang dieser gutartigen Wucherungen um etwa 40 Prozent. Dazu passen die Ergebnisse einer aktuellen Humanstudie: Bei Patienten mit künstlichem Darmausgang behielten die Procyanidine während der Darmpassage ihre antioxidative Wirkung und erreichten den Dickdarm. Wahrscheinlich verringern sie dort den oxidativen Stress und tragen

so dazu bei, das Darmkrebsrisiko zu senken. "Die verschiedenen Apfelsaftpolyphenole können sich in ihrer Wirkung ergänzen oder sogar verstärken. Deshalb ist es wichtig, möglichst das ganze Spektrum aufzunehmen", sagte Dr. Gerhäuser. Am höchsten ist der Polyphenolgehalt in trübem Apfelsaft, am besten frisch gepresst oder als Direktsaft. Klarer Apfelsaft aus Konzentrat enthält am wenigsten Polyphenole. Da der Großteil sekundärer Pflanzenstoffe unter der Schale sitzt, sind frische Äpfel den Säften in punkto Polyphenolen überlegen. Je nach Sorte, Anbaugebiet oder Erntejahr können die Werte erheblich schwanken: So weisen Mostäpfel deutlich höhere Konzentrationen auf als Tafeläpfel. Dorothee Hahne, www.aid.de



Walken oder und Joggen und die Stadt München kennenlernen. Das geht. Die interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt München erschwitzen - das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden! www.sightjogging-münchen.de



Personal-Trainer-Kochen Isst ein Mensch zuviel, gerät er in den Sog von Bewegungsarmut, Fettleibigkeit und vielleicht Diabetes. Auslöser ist ein molekularer Schalter, der durch Insulin gesteuert wird. Das zeigen Wissenschaftler der ETH Zürich in einer neuen Studie. Am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König, am Abend wie ein Bettelmann. Nichts dazwischen, kein Snack, nichts Süsses, auch nichts so genannt Gesundes. Denn um gesund zu bleiben, braucht der Körper Fastenzeiten zwischen den Mahlzeiten. So hiesse wohl die Empfehlung, die Ernährungsberater abgeben müssten, würden sie die Erkenntnisse aus einer neuen Studie der ETH Zürich praktisch umsetzen. Denn die Forschungsgruppe von Markus Stoffel, Professor am Institut für Molekulare Systembiologie der ETH Zürich, zeigt einen wichtigen molekularen Mechanismus auf, welcher der Bewegungsarmut und damit der Fettleibigkeit zu Grunde liegt. Ihre Erkenntnisse stellen die Forschenden in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature vor.



Beer-Sheva (pte/02.03.2010/10:00) - Drei Diäten helfen offenbar, blockierte Arterien wieder frei zu machen: Wenig Fett, wenig Kohlehydrate und die Mittelmeer-Diät. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Ben-Gurion University http://web.bgu.ac.il/Eng/Home gekommen. Die Studie, an der 140 Personen teilgenommen haben, ergab, dass die richtige Ernährung tatsächlich helfen kann, die fettigen Ablagerungen in den Arterien zu verringern.



Hühnerfleisch gibt es bald auch für Vegetarier - Eine Huhn-Imitation aus Soja, die dem Original sehr nahe kommen soll, haben Forscher der University of Missouri soeben präsentiert. Dank einer speziellen Verarbeitungstechnik gelang es ihnen, eine Hühnerbrust aus Sojamehl herzustellen. Was Geschmack, Konsistenz und Aussehen betrifft, scheinen sie das geschafft zu haben. Die Erfinder hoffen, mit ihrem Erzeugnis an den Erfolg des Soja-Burgers anzuschließen. Sojaprodukte mit Hühnergeschmack und -farbe gab es schon bisher. Ziel der Forscher war es, auch Aufbau und Bissqualität des Hühnerfleisches zu imitieren. "Um eine bessere Nachahmung zu erreichen, entwickelten wir einen Prozess, der faserartige Konsistenz verleiht, was dem Soja ein zähes Bisserlebnis wie beim Huhn gibt. Man kann es nun wie beim Original in unregelmäßige, grobfasrige Stücke zerteilen", berichtet Forschungsleiter Fu-Hung Hsieh. Der Clou steckt im Wasseranteil. Dazu entnahmen die Forscher dem Sojamehl Proteine und pressten diese im kochenden Zustand durch einen Zylinder mit zwei Bohrern, während gleichzeitig Wasser zugegeben wurde. Anders als bei üblichen Sojaprodukten belaufe sich der Wassergehalt somit auf bis zu 75 Prozent. "Dieser hohe Flüssigkeitsanteil verleiht dem Soja eine sehr ähnliche Beschaffenheit wie das Huhn - zusätzlich zum ähnlichen Aussehen", so Hsieh.